Ortsteile

Der Stadt Heideck gehören 16 Ortsteile an.

Aberzhausen - Altenheideck - Fichtenmühle - Haag - Höfen - Kippenwang - Schloss Kreuth - Laffenau - Laibstadt - Liebenstadt - Rambach - Rudletzholz - Schloßberg - Seiboldsmühle - Selingstadt - Tautenwind

Aberzhausen und Kippenwang

aberzhausen.jpg

Aberzhausen mit seiner Martinskirche ist eine Gründung des 8. Jahrhunderts. Südlich des Ortes liegt der Weiler Kippenwang, der zwischen 1291 und 1466 der Familie Schweppermann gehört haben soll.

Altenheideck, Tautenwind und Laffenau

stadtteile_laffenau-weiher.jpg

Die drei Ortsteile sind die nördlichsten Siedlungen der Stadt und liegen im Waldgebiet.

Haag und Rambach

Der Weiler Haag liegt westlich des Schloßbergs; am Nordhang findet sich eine weitere Siedlung, der Weiler Rambach. An der Straße von Heideck nach Rambach ist am Waldrand das idyllisch gelegene beheizte Freibad.

Höfen

Höfen

Östlich der Stadt liegt Höfen, das früher Hattenwind hieß, an einer Weiherkette.

Laibstadt

otlaibstadt_1.jpg

Älter als Heideck sind, wie man der Ortsnamen-Endung "-stadt" entnehmen kann die Ortsteile Selingstadt im Osten, Liebenstadt im Westen und Laibstadt im Süden. Alle Siedlungen lagen an alten Straßen zwischen Ellingen, Heideck und Hilpoltstein.

Die Flur um Laibstadt war bereits in vor- und frühgeschichtlicher Zeit besiedelt, wie ein Abschnittswall und eine keltische Viereckschanze bezeugen. Der Ort liegt günstig am Aufstieg zur Hochfläche und an einem Quellbach der Thallach. 1080 ist der Ort erstmalig als "villa laibestat" beurkundet; die Pfarrei gilt als Urpfarrei für die Kirchen des umliegenden Gebiets-einschließlich Heideck. 1179 weihte Bischof Otto die Kirche Mariä Himmelfahrt, der heutige Bau stammt von 1866. Im 14. und 15. Jahrhundert nannte sich ein Ortsadelsgeschlecht nach dem Dorf.

Fehde um Berwerk

Konrad von Heideck eröffnete Mitte des 15. Jahrhunderts ein Bergwerk südlich von Laibstadt. Um 1600 und um 1730 wurden weitere Bergwerksanlagen in Laibstadt errichtet. Ihr Zweck ist bis heute noch nicht vollkommen erforscht. Der streitbare Markgraf Albrecht Achilles, der glaubte, man habe eine Silberader entdeckt, wollte die Ausbeute für sich beanspruchen. Er ließ das Berwerk zuwerfen, führte erst Klage und dann Krieg gegen Heideck. Heute führt ein der zertifizierte Premiumwanderweg "Laibstädter Geschichtsweg" zu diesen besonderen historischen Örtlichkeiten bei Laibstadt.

Liebenstadt

liebenstadt.jpg

In Liebenstadt am Oberlauf der Kleinen Roth ist die erste Kirchweih bereits von Bischof Gundekar (1057 bis 1075) überliefert. Der Turm der Pfarrkirche St. Michael stammt aus dem Mittelalter, von der gotischen Ausstattung blieb lediglich eine Statue des Namenspatrons am Hochaltar.

Rudletzholz

rudletzholz.jpg

Aus Rudletzholz zwischen Laibstadt und Heideck stammten Ministerialen der Eichstätter Bischöfe.

Schloßberg

Blick auf Schloßberg

Beliebtes Wanderziel ist der Schloßberg. Der Bergrücken des Schloßbergs, ein Nordpfeiler des Naturparks Altmühltal, auf dem einst die zweite Burg der Herren von Heideck stand, ist mit Wanderwegen und einem Spielplatz ein beliebtes Ausflugsziel. An klaren Tagen können Wanderer bis nach Nürnberg und in die Fränkische Schweiz sehen (Panoramatafel). Die Wälle und die tiefen Gräben lassen die einstigen ausmaße der Burg erahnen, die im 17. Jahrhundert verfiel. Die Siedlung, die sich unterhalb der Burg entwickelte, hieß zur ihrer Entstehungszeit im 13. Jahrhundert "Hausen", bevor die späterer Bezeichnung der Anhöhe auch auf den Ortsnamen Schloßberg übetragen wurde. Ab 1561 erbaute man die Heilig-Geist-Kirche aus den Steinen des alten Gotteshauses und der Kirche St. Wolfgang, die am westlichen Schloßberg stand und möglicherweise eine Wallfahrtskirche war.

Schloss Kreuth

schloss-kreuth.jpg

Schloss Kreuth liegt nördlich oberhalb der Stadt Heideck. Der heutige Bau mit Mansarddach aus dem 18. Jahrhundert gehörte zwischen 1880 und 1953 den Fürsten von Oettingen-Spielberg und wurde in den letzten Jahren vorbildlich saniert. In den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden ist heute ein Reiterhof untergebracht.

Seiboldsmühle und Fichtenmühle

Seiboldsmühle und Fichtenmühle waren Einödhöfe an der Kleinen Roth unterhalb von Heideck 1888 wurde hier an der Nebenstrecke von Roth der Bahnhof Heideck errichtet. Seit 1950 entstanden Neubausiedlungen.

Selingstadt

Selingstadt Kirche

Bei Selingstadt stand von 1448 bis 1814 der Galgen des Hochgerichts Heideck. Die ehemalige Wehrkirche ist dem heiligen Gregor geweiht und birgt Figuren aus dem 16. Jahrhundert sowie ein rund hundert Jahre älteres Fresko. Nur 500 Meter südlich der Ortschaft verläuft die Europäische Hauptwasserscheide: Das Wasser südlich fließt über Thalach, Schwarzach, Altmühl und Donau ins Schwarze Meer, das Wasser nörlich über die Kleine Roth, Rednitz, Regnitz, Main und Rhein in die Nordsee.